
Zum Tod des Ehrenvorsitzenden Werner Heckelmann:
Der Imkerverein Kirchlauter e. V. betrauert den Tod des am 27.07.2026 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Werner Heckelmann.
Nachdem Werner Heckelmann schon als Kassier in der Vorstandschaft des Imkervereines tätig gewesen war, übernahm er 1995 den Vorsitz von Josef Götz. Dieses Amt füllte er aus, bis er 2003 aus Altergründen aus der Vorstandschaft ausschied.
Werner Heckelmann übergab einen gesunden Verein, der unter seiner Führung mehr Mitglieder gewinnen konnte.
Auch nach seiner Zeit in der Vorstandschaft des Imkervereins leistete Werner Heckelmann viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit, um den Verein weiterhin zu unterstützen und zum Gelingen der geplanten Aktivitäten, insbesondere auch den Bau eines Lehrbienenstandes beizutragen.
2018 erhielt Werner Heckelmann die Urkunde in Gold des Imkerbundes für 40 Jahre Mitgliedschaft im Imkerverein Kirchlauter.
Der Imkerverein Kirchlauter wird ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten.
Bienenvölker im August
In den meisten Regionen ist der August der futterärmste Monat überhaupt.
Die Honigernte ist abgeschlossen. Die Varroa-Behandlung sollte direkt danach erfolgen, um das Volk gesund zu erhalten und dann mit einer ausreichenden Stärke in den Winter zu schicken.
Außer einer Varroa-Behandlung ist im August am Bienenstand nicht viel zu tun.
Während der Behandlung mit Ameisensäure darf nicht gefüttert werden, damit keine Ameisensäure in die Futtervorräte gerät. Ameisensäure hat die Eigenschaft, die Varroamilben, einschließlich der in den verdeckelten Wabenzellen befindlichen Milbenlarven, abzutöten. Das Verdunsten von Ameisensäure ist am bienenschonendsten, wenn es mit tiefgekühlter Ameisensäure erfolgt.
Wenn die Varroa-Behandlung abgeschlossen ist, erfolgt das Auffüttern. Wurden Ableger gebildet, sind diese gut zu pflegen, da sie das Fundament für das nächste Jahr bilden.
Wenn Kunstschwärme gebildet wurden, ist hier das regelmäßige Füttern essenziell, da diese noch keine Flugbienen haben und sich deshalb nicht selbst versorgen können.
Der August präsentiert sich meist mit warmer und schöner Witterung. Die Tage werden aber schon merklich kürzer und damit haben die Bienen immer weniger Zeit zum Sammeln von Nektar und Pollen. Die Versorgung mit Wasser ist weiterhin sicherzustellen.
Obwohl der Imker am Bienenstand im August weniger Arbeit hat, hat er immer noch ausreichend zu tun: Der Honig ist zu pflegen und abzufüllen, die Honigräume und Waben sind zu reinigen und einzulagern – und das trocken, kühl und bienendicht.
Insgesamt ist festzustellen, dass ein zu spätes Behandeln oder ein unzureichendes Füttern das Volk unwiderruflich schwächt. Bis Ende August sollten die Bienen gegen Varroa behandelt und ausreichend für den Winter versorgt sein.
WhatsApp-Gruppe: Imker- & Bienen-Chat des Imkervereins Kirchlauter
Über den folgenden Link ist es möglich der WhatsApp-Gruppe beizutreten.
Dieser Chat ist für alle da – egal ob erfahrene Imker, Hobby-Imker oder einfach Bienen-Interessierte.
Der Chat ist gedacht um Fragen zu stellen, Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
Es geht nicht nur um eine offene Gemeinschaft rund um die faszinierende Welt der Bienen.
Respektvoller Umgang und ein freundlicher Austausch stehen im Mittelpunkt.
Eingeschränkter Inhalt – Erklärung
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